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	<title>Arbeitsgemeinschaft Krankenversicherungen</title>
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	<pubDate>Wed, 06 May 2009 07:03:16 +0000</pubDate>
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		<title>PKV-Versicherte wieder mal benachteiligt</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 07:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomasnissen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[PKV]]></category>

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		<description><![CDATA[Daran, dass man als PKV-Versicherter nichts zu lachen hat mussten viele in der Vergangenheit bereits mehr als einmal schmerzlich feststellen. Wer als PKV-Kunde aufgrund der allgemeinen Wirtschaftslage auch noch seinen Job verloren hat und Hartz IV-Empf&#228;nger geworden ist, der sieht sich einmal mehr von der Bundesregierung &#252;bergangen.
Schuld daran ist eine Gesetzesl&#252;cke, die bei der letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daran, dass man als PKV-Versicherter nichts zu lachen hat mussten viele in der Vergangenheit bereits mehr als einmal schmerzlich feststellen. Wer als PKV-Kunde aufgrund der allgemeinen Wirtschaftslage auch noch seinen Job verloren hat und Hartz IV-Empf&#228;nger geworden ist, der sieht sich einmal mehr von der Bundesregierung &#252;bergangen.<span id="more-87"></span></p>
<p>Schuld daran ist eine Gesetzesl&#252;cke, die bei der letzten Gesundheitsreform entstanden ist. Seitdem muss jeder krankenversichert sein, aber im Falle von Hilfebed&#252;rftigkeit rutscht man nicht mehr automatisch in die gesetzliche Krankenversicherung, wo der gesamte Beitrag von der Arbeitsagentur oder der ARGE &#252;bernommen wird. PKV-Versicherte k&#246;nnen dann in den Basistarif wechseln, wo sie Anspruch auf die &#220;bernahme von bis zu 75% der Beitragskosten haben. Der Rest muss vom Versicherten aufgebracht werden. Es geht um eine Beitragsl&#252;cke in H&#246;he von 155 Euro, auf denen ein hilfebed&#252;rftiger PKV-Kunde sitzen bleibt. Interessanterweise war sie bereits bei den Koalitionsverhandlungen bemerkt worden, aber man hat sich ihrer nicht angenommen. Im Gegenteil.</p>
<p>Doch kann man Hartz IV-Empf&#228;nger auch noch in Beitragsschulden st&#252;rzen?</p>
<p>Sicherlich nicht und jetzt will die Bundesregierung diese Peinlichkeit so schnell wie m&#246;glich vom Tisch kriegen, offenbart sie doch ein weiteres Mal die Unf&#228;higkeit unserer Gesundheitspolitiker h&#252;ben wie dr&#252;ben. Und wie immer in dieser Koalition gibt es zwei unterschiedliche Meinungen &#252;ber die Art und Weise der M&#228;ngelbeseitigung. W&#228;hrend die SPD diese zus&#228;tzlichen Beitragslasten der PKV zuschieben will, bleibt die Union bei ihrem Standpunkt, dass man die Versicherer nicht noch weiter belasten k&#246;nne. Der Gesamtverband der PKV protestiert gegen die Vorschl&#228;ge aus dem Schmidt’schen Lager und verweist darauf, dass es nicht sein k&#246;nne, dass ein weiteres Mal die soziale Verantwortung des Staates auf die Beitragszahler der PKV abgew&#228;lzt werde, wie das bereits beim Basistarif geschehen ist.</p>
<p>Die PKV erh&#228;lt im Gegensatz zu den gesetzlichen Krankenkassen keinerlei Steuermittel f&#252;r solche versicherungsfremden Leistungen, wie das derartige Beitragssubventionen w&#228;ren.</p>
<p>Eine weitere Stilbl&#252;te in Sachen sozialer Verantwortung ist das Verhalten einiger Sozial&#228;mter. Sie holen PKV-Versicherte aus preiswerteren und leistungsst&#228;rkeren Tarifen heraus, um sie im teilweise erheblich teureren Basistarif unterzubringen, nur um Geld zu sparen. Dadurch wird der zu zahlende Zuschuss der Sozial&#228;mter geringer und die Gemeinschaft aller PKV-Versicherten finanziert den Rest.</p>
<p>Auch im Superwahljahr 2009 wird sich auf der Gesundheits-politischen B&#252;hne nicht gerade mit Ruhm bekleckert und die Flickschusterei an der Gesundheitsreform geht weiter.</p>
<p>&#220;brigens: Verbandsinternen Berechnungen zufolge ben&#246;tigt der Basistarif bereits heute mehr als 1.400 Euro zur Kostendeckung, jedoch ist der Beitrag auf 570 Euro limitiert.</p>
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		<title>Krankenkassen haben &#220;berschuss in Milliardenh&#246;he</title>
		<link>http://www.arbeitsgemeinschaft-krankenversicherungen.de/nachrichten/gkv/krankenkassen-haben-ueberschuss-in-milliardenhoehe/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 16:18:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obeyersdorffer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[GKV]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Beitragserh&#246;hungen des vergangenen Jahres haben sich gelohnt. Vor allem f&#252;r die Krankenkassen. Nachdem die amtierende Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt angeordnet hatte, dass alle Krankenkassen sich bis zur Einf&#252;hrung des Gesundheitsfonds entschulden m&#252;ssen, haben zahlreiche Krankenkassen ihren Beitragssatz angehoben.
Vielfach wurde auch spekuliert, ob es nicht auch vor allem deshalb zu Beitragssteigerungen kam, um sich mit einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Beitragserh&#246;hungen des vergangenen Jahres haben sich gelohnt. Vor allem f&#252;r die Krankenkassen. Nachdem die amtierende Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt angeordnet hatte, dass alle Krankenkassen sich bis zur Einf&#252;hrung des Gesundheitsfonds entschulden m&#252;ssen, haben zahlreiche Krankenkassen ihren Beitragssatz angehoben.<span id="more-83"></span></p>
<p>Vielfach wurde auch spekuliert, ob es nicht auch vor allem deshalb zu Beitragssteigerungen kam, um sich mit einem ordentlichen Finanzpolster auszustatten und damit die mageren Zeiten des Gesundheitsfonds besser &#252;berstehen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Dass diese &#220;berlegungen durchaus gerechtfertigt waren, zeigt das Ergebnis, das die Krankenkassen zu vermelden haben. Weit &#252;ber eine Milliarde Euro betr&#228;gt der &#220;berschuss, was uns hoffen l&#228;sst, zumindest in diesem Jahr keine Zusatzbeitr&#228;ge bezahlen zu m&#252;ssen.</p>
<p>Der Plus verteilt sich ganz unterschiedlich:<br />
Die AOK erwirtschaftet lt. Bundesverband allein 811 Millionen Euro, gefolgt von den Ersatzkassen Barmer mit &#252;ber 223 Millionen, der Techniker mit 199 Millionen und der DAK mit &#252;ber 148 Millionen Euro. Beide Spitzenverb&#228;nde zeigen sich zuversichtlich mit den Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds und dem Finanzpolster auszukommen.<br />
Das Ergebnis in H&#246;he von insgesamt 1,381 Milliarden Euro ber&#252;cksichtigt nur die AOK bundesweit und die vier gro&#223;en Ersatzkassen. Von den kleineren Ersatzkassen und den Betriebskrankenkassen wurden noch keine Zahlen ver&#246;ffentlicht. Es ist also durchaus m&#246;glich, dass sich der &#220;berschuss noch weiter erh&#246;ht.</p>
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		<title>Nachbessern wird zur Regel</title>
		<link>http://www.arbeitsgemeinschaft-krankenversicherungen.de/nachrichten/allgemein/nachbessern-wird-zur-regel/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 10:52:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obeyersdorffer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl sich alle Gesundheitspolitiker der Regierungskoalition mit ihren eigenen Experten und Beratern sehr viel Zeit genommen haben und aus der Gesundheitsreform 2006 die Gesundheitsreform 2007 wurde, scheint die Zeit nicht ausgereicht zu haben, um ein tragf&#228;higes Konzept zu erarbeiten. Immer wieder muss nachgebessert werden. Es ist eigentlich schon die Regel anstatt die Ausnahme. 
So &#252;berrascht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl sich alle Gesundheitspolitiker der Regierungskoalition mit ihren eigenen Experten und Beratern sehr viel Zeit genommen haben und aus der Gesundheitsreform 2006 die Gesundheitsreform 2007 wurde, scheint die Zeit nicht ausgereicht zu haben, um ein tragf&#228;higes Konzept zu erarbeiten. Immer wieder muss nachgebessert werden. Es ist eigentlich schon die Regel anstatt die Ausnahme. </p>
<p>So &#252;berrascht es auch nicht wirklich, dass auch im Bereich der freiwillig GKV-versicherten Selbst&#228;ndigen der eingeschlagene Kurs korrigiert werden muss. Die Abweichung betr&#228;gt aber satte 180 Grad, denn seit Jahresanfang erh&#228;lt dieser Personenkreis kein Krankengeld mehr und ist gezwungen sich nach zus&#228;tzlicher, meist privater Deckung des Verdienstausfallrisikos umzusehen.<span id="more-77"></span></p>
<p>Geplant  war eigentlich, dass die Krankenkassen ihren Kunden einen entsprechenden Wahltarif anbieten, damit die entstandene L&#252;cke geschlossen wird. Doch nicht alle Kassen konnten hierzu etwas entwickeln oder das Entwickelte ist einfach nicht bezahlbar.</p>
<p>Kurz und gut, um den dadurch entstehenden unverh&#228;ltnism&#228;&#223;igen Belastungen gerade auch f&#252;r &#228;ltere Versicherte entgegen zu wirken, plant die Bundesregierung  zur altbew&#228;hrten Regelung zur&#252;ckzukehren.  Der Referentenentwurf sieht vor, dass zuk&#252;nftig den Selbst&#228;ndigen gegen Aufpreis wieder ein Krankengeld ab der siebten Woche zur Verf&#252;gung steht. Besonders g&#252;nstig soll es sein und kostet deshalb auch nur 0,6 Prozentpunkte des monatlichen Einkommens, limitiert auf maximal 22,00 EUR monatlich.<br />
Bis es soweit ist kann aber noch einige Zeit vergehen und solange gibt es f&#252;r die Selbst&#228;ndigen nur die M&#246;glichkeit sich anderweitig abzusichern. Entweder mit einer privaten Zusatz-Police oder im teuren Wahltarif der Krankenkasse.</p>
<p>Wir sind sehr gespannt, wie sich das vertragsrechtlich gestaltet, denn die Bindungsfrist an einen Wahltarif der Krankenkasse betr&#228;gt drei Jahre und die Zusatzversicherungen der PKV sehen Mindestversicherungsdauern von ein bis drei Jahren vor.</p>
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		<title>PKV-Versicherte finanzieren die Beitragsentlastungen der GKV-Mitglieder</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 15:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obeyersdorffer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[GKV]]></category>

		<category><![CDATA[PKV]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Privatversicherter ist man unter dieser Regierung bereits mehrfach leiderprobt und wahrscheinlich auch nicht wirklich &#252;berrascht, dass man Anteil haben darf am zweiten Konjunkturpaket. Allerdings ist die Rolle, die den PKV-Kunden dabei zugedacht ist, wirklich &#228;u&#223;erst fragw&#252;rdig.
Die Rede ist von der Senkung des einheitlichen Betragssatzes der gesetzlichen Krankenversicherung von 15,5% auf 14,9% zum 01. Juli [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Privatversicherter ist man unter dieser Regierung bereits mehrfach leiderprobt und wahrscheinlich auch nicht wirklich &#252;berrascht, dass man Anteil haben darf am zweiten Konjunkturpaket. Allerdings ist die Rolle, die den PKV-Kunden dabei zugedacht ist, wirklich &#228;u&#223;erst fragw&#252;rdig.</p>
<p>Die Rede ist von der Senkung des einheitlichen Betragssatzes der gesetzlichen Krankenversicherung von 15,5% auf 14,9% zum 01. Juli 2009. Durch die Absenkung des Beitragssatzes werden alle Mitglieder der Krankenkassen gleicherma&#223;en entlastet. Die fehlenden Milliarden, plant die Bundesregierung mit Steuergeldern auszugleichen. Experten f&#252;rchten, dass diese Ungleichbehandlung irgendwann auch verfassungsrechtliche Kosequenzen haben wird. Denn die PKV-Kundschaft bezahlt durch den steuerfinanzierten Ausgleich die Entlastung aller GKV-Mitglieder mit, hat aber selbst nichts davon. Im Gegenteil. Bereits seit Jahren steigen die PKV-Beitr&#228;ge durchschnittlich zwischen sechs und zehn Prozent pro Jahr.<span id="more-60"></span></p>
<p>Entlastung, wie die Bundesregierung es versprochen hat, gibt es nicht. Der neue, zum Januar 2009 eingef&#252;hrte Basistarif entpuppt sich immer mehr als teure Mogelpackung. Allgemeine Versicherungspflicht, gedeckelter aber nicht risikogerechter Beitrag und Kontrahierungszwang sind die Merkmale des Basistarif, der uns von der Bundesgesundheitsministerin als das Allheilmittel gegen hohe Beitr&#228;ge in der PKV verkauft wurde.</p>
<p>Die Realit&#228;t sieht anders aus. Bereits ein 21-J&#228;hriger bezahlt im Basistarif den H&#246;chstbeitrag von € 570,00 monatlich f&#252;r eine Grundversorgung. Alterungsr&#252;ckstellungen werden da wohl kaum gebildet.</p>
<p>Alle Umlageelemente, die nicht auf die Basistarif-Versicherten verteilt werden k&#246;nnen, m&#252;ssen alle anderen PKV-Kunden aufbringen. Um das etwas zu verdeutlichen:<br /> Zu den Umlageelementen z&#228;hlt man die notwendigen Risikozuschl&#228;ge, die nicht erhoben werden d&#252;rfen und die notwendigen Leistungsausschl&#252;sse, die nicht vereinbart werden k&#246;nnen. Diesen Teil der Umlageelemente verteilt man PKV-weit auf alle Versicherten im Basistarif. Entstehen dar&#252;ber hinaus weitere Beitragsteile, die den H&#246;chstbetrag des Basistarifs &#252;bersteigen w&#252;rden, so m&#252;ssen sie gekappt und auf alle PKV-Versicherten umgelegt werden.</p>
<p>Durch die Senkung des Beitragssatzes verringert sich auch der H&#246;chstbeitrag des Basistarifs und sinkt von € 570,00 auf € 548,00. Er reicht bereits jetzt nicht aus, um die Kosten zu decken. Und das bedeutet eine zus&#228;tzliche Belastung f&#252;r alle in der PKV Versicherten, die sich nur &#252;ber Beitragsanpassungen finanzieren l&#228;sst. Diese sind damit schon vorprogrammiert.</p>
<p>Wo ist dabei eigentlich der Sozialgedanke in einem Sozialstaat mit einer sozial-demokratischen Bundesgesundheitsministerin geblieben? Wie lange darf man als Minister oder Ministerin in seinem Ministerium herumst&#252;mpern? Ungeachtet aller Kritik h&#228;lt Frau Schmidt an ihrer Gesundheitspolitik fest. Und man fragt sich unwillk&#252;rlich, ob es hier um die Einstellung eines neuen Rekords im Aussitzen geht. Alt-Kanzler Helmut Kohl l&#228;&#223;t gr&#252;ssen.</p>
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		</item>
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		<title>Es sind alles Fachleute, nur auf welchem Gebiet?</title>
		<link>http://www.arbeitsgemeinschaft-krankenversicherungen.de/nachrichten/allgemein/es-sind-alles-fachleute-nur-auf-welchem-gebiet/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 15:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obeyersdorffer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht im Bereich des Gesundheitswesens, das ist angesichts der Pannenstatistik unseres Gesundheitsministeriums mit Sicherheit auszuschlie&#223;en. Eben haben sich noch die Geldverteiler des Gesundheitsfonds als „nicht ausreichend informiert&#8221; entlarvt,  da muss die Bundesgesundheitsministerin schon wieder ihre immer noch umstrittene Gesundheitsreform nachbessern.
Handlungsbedarf besteht vor allem im Bezug auf eine l&#252;ckenlose und ausreichende medizinische Versorgung unserer Kinder, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht im Bereich des Gesundheitswesens, das ist angesichts der Pannenstatistik unseres Gesundheitsministeriums mit Sicherheit auszuschlie&#223;en. Eben haben sich noch die Geldverteiler des Gesundheitsfonds als „nicht ausreichend informiert&#8221; entlarvt,  da muss die Bundesgesundheitsministerin schon wieder ihre immer noch umstrittene Gesundheitsreform nachbessern.</p>
<p>Handlungsbedarf besteht vor allem im Bezug auf eine l&#252;ckenlose und ausreichende medizinische Versorgung unserer Kinder, denn seit dem in Kraft treten des GKV-Wettbewerbsst&#228;rkungsgesetz im April 2007 ist das f&#252;r Zehntausende nicht in vollem Umfang gegeben.</p>
<p><span id="more-55"></span></p>
<p>Bleibt ein Versicherter die Beitr&#228;ge schuldig, so hat er nur einen sehr eingeschr&#228;nkten Leistungsanspruch und kann sich nur in Notf&#228;llen, bei akut auftretenden Krankheiten und Schmerzen behandeln lassen. Mitversicherte Kinder leiden unter diesen Sanktionen gleicherma&#223;en und k&#246;nnen dadurch vielfach nicht an den wichtigen Vorsorgema&#223;nahmen teilnehmen.</p>
<p>P&#252;nktlich zum Wahljahr und nur knapp 2 Jahre nach in Kraft treten der Reform, hat auch die amtierende Bundesgesundheitsministerin die Beseitigung dieses Missstands in einem Brief an die Abgeordneten der Koalitionsfraktionen mit den Worten angek&#252;ndigt, dass Kinder nicht f&#252;r die Vers&#228;umnisse ihrer Eltern bestraft werden k&#246;nnen. Ob es sich allerdings um Vers&#228;umnisse handelt, oder ob es die wirtschaftliche Situation der Betroffenen nicht zul&#228;sst, Beitr&#228;ge zu bezahlen, scheint Frau Schmidt nicht weiter zu interessieren.</p>
<p>Tatsache ist, dass mehrere Zehntausende ehemals Nichtversicherte der Krankenkassen genau aus diesem Grund nicht versichert waren. Es war ihnen schlicht unm&#246;glich, die Beitr&#228;ge zu bezahlen. Mit Einf&#252;hrung der allgemeinen Versicherungspflicht und der Abw&#228;lzung von sozialer Verantwortung des Staates auf Beitragszahler, hat man die Bundesregierung diese Entwicklung in Gang gesetzt.</p>
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		<item>
		<title>Rechenfehler zwingt das Gesundheitsministerium zur Nachbesserung</title>
		<link>http://www.arbeitsgemeinschaft-krankenversicherungen.de/nachrichten/gkv/rechenfehler-zwingt-das-gesundheitsministerium-zur-nachbesserung/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 15:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obeyersdorffer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[GKV]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Experten im Bundesversicherungsamt ist ein gravierender Rechenfehler unterlaufen. Die obersten Geldverteiler der gesetzlichen Krankenversicherung haben die zahn&#228;rztlichen Honorare falsch kalkuliert. Sind ansonsten die Kosten f&#252;r medizinische Leistung mit zunehmendem Alter steigend, so verh&#228;lt sich das im Bereich der zahn&#228;rztlichen Versorgung eher umgekehrt. Hier fallen die Kosten bei j&#252;ngeren Versicherten an, verursacht durch die zweiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Experten im Bundesversicherungsamt ist ein gravierender Rechenfehler unterlaufen. Die obersten Geldverteiler der gesetzlichen Krankenversicherung haben die zahn&#228;rztlichen Honorare falsch kalkuliert. Sind ansonsten die Kosten f&#252;r medizinische Leistung mit zunehmendem Alter steigend, so verh&#228;lt sich das im Bereich der zahn&#228;rztlichen Versorgung eher umgekehrt. Hier fallen die Kosten bei j&#252;ngeren Versicherten an, verursacht durch die zweiten Z&#228;hne und notwendige Kieferorthop&#228;die und gehen dann bei &#228;lteren Versicherten drastisch zur&#252;ck, sobald eine Gebiss-Sanierung mit &#220;berkronung, Br&#252;ckenelementen oder Implantaten abgeschlossen ist.<span id="more-41"></span></p>
<p>Erst nach Protesten einzelner Krankenkassen hat das Bundesversicherungsamt seinen Fehler bemerkt. Im Bundesgesundheitsministerium hat man nach anf&#228;nglichem Dementi der Panne fieberhaft daran gearbeitet, um die  19. Verordnung zur &#196;nderung der Risikostrukur-Ausgleichsverordnung auf den Weg zu bringen, die dann f&#252;r eine exaktere Zuweisung an die Krankenkassen sorgt, so dass bereits Ende M&#228;rz der Fehler behoben und der Gesundheitsfonds in so weit nachgebessert sein wird.</p>
<p>Gerade mal vier Wochen nach seiner Einf&#252;hrung ist dieser bereits reformbed&#252;rftig. Da fragt sich die &#214;ffentlichkeit zu Recht, welch&#8217; Geistes Kind die vielzitierten Fachleute unserer Gesundheitspolitik eigentlich sind?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Beitragsmehrbelastung ab 2009</title>
		<link>http://www.arbeitsgemeinschaft-krankenversicherungen.de/nachrichten/gkv/beitragsmehrbelastung-ab-2009/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 10:40:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomasnissen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[GKV]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem 01.01.2009 ist der Beitragssatz der Krankenkassen einheitlich auf 15,5% gestiegen, wobei der Zusatzbeitrag in H&#246;he von 0,9%, der seit Juli 2005 von den Mitgliedern der GKV erhoben wird, bereits im neuen Einheitsbeitragssatz enthalten ist.
F&#252;r viele gesetzlich Versicherte bedeutet das eine Beitragsmehrbelastung. F&#252;r manche &#228;ndert sich nichts und ein Teil kann sogar mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 01.01.2009 ist der Beitragssatz der Krankenkassen einheitlich auf 15,5% gestiegen, wobei der Zusatzbeitrag in H&#246;he von 0,9%, der seit Juli 2005 von den Mitgliedern der GKV erhoben wird, bereits im neuen Einheitsbeitragssatz enthalten ist.</p>
<p>F&#252;r viele gesetzlich Versicherte bedeutet das eine Beitragsmehrbelastung. F&#252;r manche &#228;ndert sich nichts und ein Teil kann sogar mit einer Entlastung rechnen, denn die Beitragss&#228;tze der 162 verschiedenen Krankenkassen reichten im Jahr 2008 von 11,8% der IKK Sachsen bis hin zu 16,5% der City BKK.<span id="more-10"></span></p>
<p>Seit Januar 2009 ist die Gesamtzahl der in Deutschland t&#228;tigen Krankenkassen durch Fusionen auf 152 gesunken und es ist nicht auszuschlie&#223;en, dass im Laufe des Jahres noch weitere Fusionen einzelner Krankenkassen stattfinden werden.</p>
<p>Ob Sie in Zukunft weniger bezahlen m&#252;ssen, oder ob Ihr Beitrag steigt k&#246;nnen Sie in unseren Tabellen ersehen, die nach Kassentyp alphabethisch geordnet sind. In unserem Download-Bereich haben wir au&#223;erdem eine <a href="http://www.arbeitsgemeinschaft-krankenversicherungen.de/download/">Gesamt&#252;bersicht</a> zum herunterladen f&#252;r Sie bereitgestellt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Beitragss&#228;tze sinken wieder</title>
		<link>http://www.arbeitsgemeinschaft-krankenversicherungen.de/nachrichten/allgemein/beitragssaetze-sinken-wieder/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 14:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomasnissen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade auf das einheitliche Niveau von 15,5% angehoben, beschlie&#223;t die Bundesregierung im Rahmen des gro&#223;en Konjunkturpakets den Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung auf 14,9% herab zu setzen. Dieser Schritt ist nur einer von zahlreichen, die die Kaufkraft der Bundesb&#252;rger erhalten soll und gilt ab dem 01.07.2009 und damit p&#252;nktlich zu Beginn des Wahlkampfs im Superwahljahr.
Ob das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade auf das einheitliche Niveau von 15,5% angehoben, beschlie&#223;t die Bundesregierung im Rahmen des gro&#223;en Konjunkturpakets den Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung auf 14,9% herab zu setzen. Dieser Schritt ist nur einer von zahlreichen, die die Kaufkraft der Bundesb&#252;rger erhalten soll und gilt ab dem 01.07.2009 und damit p&#252;nktlich zu Beginn des Wahlkampfs im Superwahljahr.<span id="more-9"></span></p>
<p>Ob das allerdings der Schritt in die richtige Richtung ist, bleibt abzuwarten, denn bereits im Herbst des vergangenen Jahres wurde von Gesundheitsexperten und Krankenkassen gleicherma&#223;en kritisiert, dass die H&#246;he des beschlossenen Einheitsbeitragssatzes bei weitem nicht ausreichend sei. Ihren Erkenntnissen zufolge, h&#228;tte sich die Koalition eigentlich auf einen Satz in H&#246;he von 15,8% einigen m&#252;ssen, damit der Gesundheitsfonds nicht vom Start weg unterfinanziert ist. Nach Bekanntgabe des Beitragssatzes wurden viele Stimmen laut, dass es sich um eine rein politische nicht aber realistische Entscheidung gehandelt habe, angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl.</p>
<p>Nachdem der Beitragssatz ab 1. Juli 2009 um 0,6 Prozentpunkte gesenkt wird, fehlen dem Gesundheitsfonds in 2009 bereits Beitragseinnahmen in H&#246;he von &#252;ber 2.9 Mrd. Euro. </p>
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