Krankenkassen haben Überschuss in Milliardenhöhe
3. März 2009Die Beitragserhöhungen des vergangenen Jahres haben sich gelohnt. Vor allem für die Krankenkassen. Nachdem die amtierende Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt angeordnet hatte, dass alle Krankenkassen sich bis zur Einführung des Gesundheitsfonds entschulden müssen, haben zahlreiche Krankenkassen ihren Beitragssatz angehoben. Den ganzen Artikel lesen »
PKV-Versicherte finanzieren die Beitragsentlastungen der GKV-Mitglieder
17. Februar 2009Als Privatversicherter ist man unter dieser Regierung bereits mehrfach leiderprobt und wahrscheinlich auch nicht wirklich überrascht, dass man Anteil haben darf am zweiten Konjunkturpaket. Allerdings ist die Rolle, die den PKV-Kunden dabei zugedacht ist, wirklich äußerst fragwürdig.
Die Rede ist von der Senkung des einheitlichen Betragssatzes der gesetzlichen Krankenversicherung von 15,5% auf 14,9% zum 01. Juli 2009. Durch die Absenkung des Beitragssatzes werden alle Mitglieder der Krankenkassen gleichermaßen entlastet. Die fehlenden Milliarden, plant die Bundesregierung mit Steuergeldern auszugleichen. Experten fürchten, dass diese Ungleichbehandlung irgendwann auch verfassungsrechtliche Kosequenzen haben wird. Denn die PKV-Kundschaft bezahlt durch den steuerfinanzierten Ausgleich die Entlastung aller GKV-Mitglieder mit, hat aber selbst nichts davon. Im Gegenteil. Bereits seit Jahren steigen die PKV-Beiträge durchschnittlich zwischen sechs und zehn Prozent pro Jahr. Den ganzen Artikel lesen »
Rechenfehler zwingt das Gesundheitsministerium zur Nachbesserung
3. Februar 2009Den Experten im Bundesversicherungsamt ist ein gravierender Rechenfehler unterlaufen. Die obersten Geldverteiler der gesetzlichen Krankenversicherung haben die zahnärztlichen Honorare falsch kalkuliert. Sind ansonsten die Kosten für medizinische Leistung mit zunehmendem Alter steigend, so verhält sich das im Bereich der zahnärztlichen Versorgung eher umgekehrt. Hier fallen die Kosten bei jüngeren Versicherten an, verursacht durch die zweiten Zähne und notwendige Kieferorthopädie und gehen dann bei älteren Versicherten drastisch zurück, sobald eine Gebiss-Sanierung mit Überkronung, Brückenelementen oder Implantaten abgeschlossen ist. Den ganzen Artikel lesen »
Beitragsmehrbelastung ab 2009
28. Januar 2009Seit dem 01.01.2009 ist der Beitragssatz der Krankenkassen einheitlich auf 15,5% gestiegen, wobei der Zusatzbeitrag in Höhe von 0,9%, der seit Juli 2005 von den Mitgliedern der GKV erhoben wird, bereits im neuen Einheitsbeitragssatz enthalten ist.
Für viele gesetzlich Versicherte bedeutet das eine Beitragsmehrbelastung. Für manche ändert sich nichts und ein Teil kann sogar mit einer Entlastung rechnen, denn die Beitragssätze der 162 verschiedenen Krankenkassen reichten im Jahr 2008 von 11,8% der IKK Sachsen bis hin zu 16,5% der City BKK. Den ganzen Artikel lesen »